| 1989 |
Am 3. Mai 1989 versammelten sich 40 Fasnachtsbegeisterte Marbacher im Restaurant Schärlig um gemeinsam eine Guggenmusig zu gründen. Am 11. Mai 1989 wurde im Restaurant Sternen ein passender Name gesucht.
Nicht die „Schrattengeister“, nicht die „Grottengugger“, nein, SCHONBACHGUSLER soll die erste Guggenmusig in Marbach heissen. |
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| 1990 |
Am 17. Februar bestritten wir unseren ersten Auftritt am Maskenball der Harmoniemusik in Marbach. Wir verbrachten eine aufregende, wenn auch etwas „regnerische“ erste Fasnacht.
Am Güdisdienstag machten wir uns bereit für unsere zweite Tagwache. Wir versammelten uns auf dem Dorfplatz und warteten und warteten.... Wo bleibt bloss unser Tambourmajor....??? Doch dann ein wenig später kam er, zwar nur halb angezogen und sein schönes Gewand unter dem Arm.....
Am Abend liessen wir im Restaurant Bären die Fasnacht langsam ausklingen, denn auch ein Schonbachgusler braucht mal seinen Schlaf! |
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| 1991 |
Die diesjährige Fasnacht hiess uns mit eisigen Minustemperaturen willkommen. Da gab’s nur noch eins: „Guggi’s“ met Schnaps iiriebe !“ und doch hörte man dann und wann immer wieder einmal.....Scheisse mis Guggi isch iigfrore......
Die Uslumpete im Restaurant Bären wurde von einigen unserer Gusler als „Ustrinkete“ benutzt. Zur späteren Stunde hatte der „Bärewirt“ noch ganze 2.7 Liter Whisky auf Vorrat, doch auch von diesem kleinen Rest war bis zum Aeschermittwoch nichts mehr übrig. Na dann, PROST!!!!
Unvergesslich bleibt uns bestimmt auch der Mitternachtsauftritt an unserem Probeweekend in Restaurant Salwideli. |
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| 1992 |
19. Januar, Langlaufschweizermeisterschaft in Les Mosses. Lautstark durften wir dort unsere Siegesstaffel aus dem „Schrattendorf“ unterstützen.
Am Fasnachtsumzug in Schüpfheim begleitete uns ein Wagen mit dem Motto „Juhee, Marbach het jetz Kunstschnee!“ Natürlich liessen wir es kräftig schneien. Noch viele Tage danach sah man in Schüpfheim „Schneewälme“ am Strassenrand liegen und wenn man einem Schüpfer verriet, dass man Marbacher sei, konnte man froh sein, wenn man nicht gleich eine Schneeschaufel in die Hand gedrückt bekam. |
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| 1993 |
Schon fast in Jubiläumsstimmung bestritten wir unser viertes Vereinsjahr.
Am Abend des Güdismontag stand zum zweiten Mal der Auftritt am Paukerball in Schüpfheim auf dem Programm. Am nächsten Morgen wollte einer unserer Gusler per Autostopp nach Hause kommen, wurde aber beim Restaurant Bahnhof in Schüpfheim (wohlverstanden nicht in Escholzmatt ;-)) wieder ausgeladen. Und die Moral von der Geschicht: Der Kluge fährt mit dem Zuge! |
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| 1994 |
5-Jahre Schonbachgusler Marbach, na wenn dies nicht ein Grund zum Feiern ist? Vom 27. bis 29. Mai fand unsere „Geburtstagsparty“ unter dem Namen Gusler-Night statt. Es wurde ein erfolgreiches und „trinkfreudiges“ Ereignis.
Die Fasnachtseröffnung am 11.11. gehört bereits ins Dorfbild von Marbach. Den schönen Tag liessen wir in Schüpfheim am Natacha-Konzert lange, lange............ausklingen |
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| 1995 |
Der Auftritt am schmutzigen Donnerstag in Sörenberg zum Jubiläum der Rothornfäger bleibt uns bestimmt auch in Erinnerung. Nicht nur wegen der eisigen Kälte brrr......... sondern auch das Hotel Mariental, welchem Einsturzgefahr drohte, trägt dazu bei. Und die Moral von der Geschicht: „Leider het mer nid dörfe hüpfe, also send halt vöu uf Schüpfe!
Speziell war dieses Jahr bestimmt auch unser Probeweekend im Restaurant Salwideli, welches am Abend „Ustrinkete“ feierte. Da wir nun schon mal da waren, halfen wir dem Wirt natürlich tüchtig mit den Alkohol schnell loszuwerden.......ist ja wohl Ehrensache, oder nicht.... ;-) |
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| 1996 |
Guggertreffen in Schüpfheim! Durften wir im letzten Jahr noch um Mitternacht spielen, konnten wir in diesem Jahr schon als erste Guggenmusig auf die Bühne um unser Können zu präsentieren......komisch hmm.....wieso ächt das!?!
Anlässlich eines 30-jährigen Jubiläums wurden wir nach Altishofen eingeladen, unvergesslich bleibt uns bestimmt der überdimensional lange Umzug. Trotzdem wurde es ein gelungenes Fest von welchem wir uns in den frühen Morgenstunden mit einem lautstarken Auszug verabschiedeten.
Am Rande sollte vielleicht noch vermerkt werden, das nun auch Tanya Renggli, nach einem zweiten Probejahr, in unsere Guggenmusig aufgenommen wurde..... ;-) |
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| 1997 |
Besuch im Österreichischen Hohenems. Unsere Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt.....nach ca. 3 Stunden Verspätung, durften auch wir endlich etwas zum schon so lange versprochenen „Ramba, Zamba“ beitragen.
Die lange Wartezeit wurde von uns Guslern verschiedentlich genutzt. Dadurch nahm leider die Kriminalität in den Reihen der Schonbachgusler drastisch zu ;-)!!!
Wenigstens haben wir herausgefunden, dass ein hängendes Teebeutelchen an der Decke ausreicht, um einen Polizeiaufmarsch heraufzubeschwören....
Aber nichts desto trotz das Warten hat sich gelohnt, den dank ORF verfügten wir ab diesem Abend über eine Fernseherfahrung mehr! |
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| 1998 |
Hier einen lieben Gruss an unsere „Chuchis“ stand doch unser Jubiläumsjahr unter dem Rhythmus „SANAGOL“.......gell, Brünu!!!
Auch dieses Jahr erlebten wir wieder einen wunderschönen Güdisdienstag. Trotz einer kleineren Formation von Guslern (die Grippenwelle hatte auch uns erwischt) wurde das Servicepersonal auf der Marbachegg auf eine harte Probe gestellt.
Stressten wir doch die Serviertöchter mit unseren Tee-Zwetschgen Bestellungen. Resultat davon war ein auf 2.32 Meter (auf die 2 cm legen wir höchsten Wert ;-)) hochgestapelten Kaffeegläserturm! |
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| 1999 |
Im Januar folgten wir einer Einladung der Guggenmusig Sombreros nach Brig. Dort trafen wir auf bestens bekannte Gesichter - die ebenfalls eingeladenen Ra..........Ra..........Ra........Rothornfäger aus Sörenberg.
Den dort stattgefundenen Umzug wollen wir zukünftig aus unserem Gedächtnis streichen... mer säge nur „Fasnachtsmarsch“
Dafür entschädigte uns der tolle Auftritt am Abend und wir genossen das Fest bis in die frühen Morgenstunden. Und da das Bett ja in allernächster Nähe stand, sprach auch nichts gegen einen oder mehrere Whiskys........oder Guido und Tanya ???
Während der regulären Fasnachtszeit hatten wir einen uns ständig treuen Begleiter.....schwarz, länglich......oder einfach gesagt „Achtung, Schluch !!!“ |
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| 2000 |
Erstmals bekamen wir an unserem Probeweekend in Romoos Prominentenbesuch, keine geringere als Pippi Langstrumpf! Ihre Ähnlichkeit mit unserem „Fätzä“ war aber nicht zu übersehen ;-) !
Das Millenium-Jahr war auch die Geburt der „Buure Gusler“.........mer säge nur 2. Probeweekend in Marbach!!!
Auch die Frage die am Schüpfer Gugger Ball aufgetaucht ist (um 01.00 Uhr nachts sei nebenbei gesagt) „Spiele mer dinnä oder dussä?“ konnte zum guten Glück noch geklärt werden.
Auch wenn das Fest noch so schön ist, irgendwann muss man sich mal verabschieden und sich auf den Heimweg begeben. Das dachten sich auch unsere „Felder-Jungs“ nach einem gelungenen Abend bei den Jungguugern in Doppleschwand. Doch fühlten sie sich doch auf dem Nachhauseweg auf den Nebenstrassen sichtlich wohler. Aber leider......Fätzä kennt den Weg nicht und denkt, oje jetzt wird’s heiter, Fauchi würde den Weg kennen, aber der schläft genüsslich weiter! Zum Schluss sei gesagt: „Mer send also scho froh, send üse Präsi und üse Tambourmajor weder do!“ |
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| 2001 |
Besuch an der Basler-Fasnacht!! Natürlich haben wir uns dort als „waschechte“ Entlebucher Guggenmusig auch gleich gebührlich vorgestellt oder wie würdet ihr das nennen, wenn auf einmal eine ganze Guggenmusig zum Polonaisenlied auf Knien in den Saal hereinrutscht!?!
Die hübsche Sängerin der Live-Band wollte unseren Guslern-Jungs doch glatt den Kopf verdrehen, doch dann hat der Ueberaschungsauftritt unserer „Antonia“ alias Schmidi, ihr doch ziemlich die Show gestohlen. |
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| 2002 |
Zum ersten Mal fand in Marbach ein Dorffest statt. Und was wäre ein Fest ohne die Schonbachgusler! Hatte doch unser Gusler-Pub im Dorfkern Hochkonjunktur und es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert!
Auch das Picknick für alle Gusler mit ihren Familien und für alle die durch das Jahr mit ihrem freiwilligen Einsatz uns Guslern zur Seite standen, war ein voller Erfolg. Da das Fleisch nicht so richtig auftauen wollte ;-)und man so die Zeit bis zum Grillieren überbrücken musste, wurde ein klitzekleines Bisschen mehr getrunken als sonst! Musste so doch Fätzä am Sonntag noch Schnaps besorgen, aso, aso, aso........;-) |
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| 2003 |
Januar 2003 Auftritt in Gams! Wir wurden als Guggenmusig Schonbachgusler Marbach aus dem Emmental vorgestellt!?! Dies konnten wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Schliesslich stammen wir nicht aus dem Land der „Giele u Modis“ sondern aus dem Wilden Westen!!!
Bei den 15 Anlässen (Töff-Tour, Bachwanderung, Bike + Wandertour u.s.w.) die uns durch das Vereinsjahr begleiteten hatten wir sehr viel Spass!!!
Das Vereinsjahr wurde mit einer Super Chlausparty abgerundet (Da kamen viele Gedanken von den verflossenen Jahren wieder auf). |
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| 2004 |
Am 31 Januar 2004 stieg in Marbach unsere 15 Jahre Jubiläumsparty die wirklich alle Dämme brach. Mit einem riesen grossen Barzelt, Kaffestube u.s.w. war wirklich alles vorhanden was es brauchte. Dieses Fest wird sicherlich noch lange in unseren Gedanken bleiben. Danke dem Organisationskomitee ihr habt das 1A gemacht.
Einen weiteren Anlass war unsere 2 Tage lange Vereinsreise an den Walensee und nach Davos. Alle hatten riesen Spass vorallem der, der direkt hinter der Begleiterin auf dem Floss sitzen durfte gäu Schmidi:-) Eines der Flosse ging noch beinahe verloren, wer weiss wo das jetzt wäre, wenn es nicht die Hilfe von einem Motorboot bekommen hätte. Die Bierbrauerei besichtigung am Sonntig wäre ja schon Interessant gewesen aber man sah einigen den Vorabend schon etwas an. |
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| 2005 |
Nach einer tollen Fasnacht mit Auftritten in Sörenberg, Doppleschwand, Schachen, Marbach, Schüpfheim, Escholzmatt und Flühli, gab es im Sommer ein Gusler-Hornussen und ein Dorffest. Im Spätsommer war noch das alljährliche Spätsommerfestival und im November waren wir zum ersten Mal in Flühli im Probebeweekend. |
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| 2006 |
Das Jahr begann mit dem Fondueessen und einer gefährliche Bobfahrt von der Marbachegg ins Tal. In diesem Jahr gingen wir am Mittwoch vor dem Schmutzigen Donnerstag ins Bärau ans Heimstätten Jubiläum. Im Sommer gingen wir ins Jackobsbad(Appenzell) auf die Guslerreise, wo wir alte Schottische Traditionen kennen gelernt haben. |
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| 2007 |
Am Fasnachts Freitag im Jahr 2007 bewährte sich unser Brünu als Restenverwerter oder besser gesagt, als Bello. An dieser Fasnacht bestritt unser Fätze zum letzten Mal den Job als Tambi. Im Frühsommer fand das Kantonale Schwing- und Älplerfest in Marbach statt, an welchem die Schonbachgusler mitgeholfen haben. |
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| 2008 |
Im Bumbach durften wir am „Go 2008“ das Jahr einläuten. In der Vor-Fasnacht gingen die Gusler seeeeeehr weit weg. Zuerst waren wir in Obersaxern GR und dannach in Saas Fee. In Saas Fee war ausserdem die Geburt von unserem Flitzer. Während der Haupt-Fasnacht in Escholzmatt war dann das legendäre Hirschenspiel, an welchen wir Gusler 31:0 in zurücklagen und wir dennoch gewonnen haben. Das grösste Ereignis im Jahr 2008 war wohl die Reise nach Köln. |
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| 2009 |
Im Jubiläumsjahr 2009 waren wir in der Vor- und Haupt-Fasnacht unterwegs in Bumbach, Werthenstein, Sörenberg, Entlebuch, Marbach, Schüpfheim, Bärau, Escholzmatt, Dopplischwand und in Luzern, wo uns die „Stadt-Menschen“ kennen gelernt haben.
Ein Highlight des Jahres war sicher unser Jubiläum am 6. und 7. Februar, an welchen wir viel gearbeitet und gefestet haben. Das Fest bleibt bei den Besuchern sicher noch lange in Erinnerung. Ein weiteres Highlight waren die Hochzeiten im Mai, Juli und September. Im September waren wir Gusler dann noch im Gold-Rausch in Romoos.
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| 2010 |
Auch das Jahr 2010 durften wir wieder im Bumbach eröffnen. Nach der letzten Probe verspiessen wir Gusler wieder mal was grosses. Dieses Jahr musste ein 17 kg schwerer Hamburger dran glauben. Die Fasnacht war legendär und so wie immer viel zu kurz. Am Fasnachtsmontag trennten sich die Wege der Frauen und Männer für einen Abend und so entstanden die „Plämpu frei-i Zone“ und die „Schlitz frei-i Zone“. Sabine „Trämeli“ Siegenthaler wurde an der Generalversammlung als erste Frau zum Aktiv-Ehrenmitglied ernannt. |
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